Meer

Knisternd in Dünen vergraben –
Stund um Stund an ihm laben –
rinnt Zeit wie Sand durch salzige Finger.

Wenn der bare Fuß
durch feuchten Sand gleitet,
öffnet es rauschend den Schlund.

Es wölbt sich in Wogen,
rollt näher in Wellen
und will nicht still stehn.

Auch wühlt es auf,
zieht mich in Bann,
näher und näher ran.

Ein Boot legt dort an –
den Horizont – mutig und schwer –
so oft beritten.

Doch ich steig hinein,
senke das Haupt
des Atems beraubt,
gehöre ich ihm.
Stehe inmitten
des Meeres.
(Komm, nimm mich auf!)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s