Aller Anfang ist schwer …

Die heutige Frage beim #Autorenwahnsinn lautet: Wann und wie hast Du mit dem Schreiben angefangen?

Geht man in meiner Beitragsleiste nur weit genug zurück, findet man einen mit August 2004 datierten Beitrag. Hoppla, ein Gedicht. Der kurze Text ist sicher nicht mein erster, aber wohl doch der erste, den ich einer gewissen Öffentlichkeit preisgegeben habe. Seither habe ich mich mehr und mehr von der lyrischen Form entfernt, die gerade am Anfang sehr tonangebend war.

Die „gewisse Öffentlichkeit“ war damals meine Schule. Im sogenannten „Lesebogen“ der Schulzeitung erschienen regelmäßig Texte von mir und anderen Literaturbegeisterten, die an der Arbeitsgemeinschaft „Junge Autoren“ teilnahmen. Diesem kreativen Haufen habe ich viel für meine Laufbahn zu verdanken, da wir uns hier ganz unvoreingenommen über Texte austauschen konnten und zugleich eine Plattform erhielten. Mir hat die freiwillige Mitarbeit gezeigt, dass Schreiben tatsächlich ein realistisches Berufsziel sein kann, wovon meine Eltern jedoch erst noch überzeugt werden mussten.

Am Anfang habe ich meist nur Eindrücke, oft auch Gefühle verarbeitet. Später habe ich dann erste Geschichten wie diese gewagt, die sogar in einer Anthologie abgedruckt wurde. Heute schreibe ich mehr Auftragsarbeiten als mir lieb ist und hoffe, bald wieder zu kreativen Formen (Kinderbücher!!!) zurückkehren zu können. Davon leben zu können, ist nämlich tatsächlich nicht so einfach 🙂

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